Meine Fototechnik


Sehen Sie hier, mit welcher Technik ich fotografiere.

Samsung EX1

Die Samsung EX1 ist eine wundervolle kleine Kompaktkamera mit einer erstaunlichen Lichtausbeute: Sie erzielt ein Verhältnis von 1:1.8, was letztlich dem hochwertigen "Schneider-Kreuznach" Objektiv zu verdanken ist.

Ich weiß nicht mehr genau, wann und warum mir diese Kamera ins Auge gefallen ist, jedenfalls habe ich den Kauf nie bereut. Warum? Zunächst haben wir da die technischen Werte, alle voran die Lichtstärke von 1:1.8, welche das problemlose Fotografieren auch in dunkleren Bereichen gestattet. Dann haben wir die kompakte Größe. Die Kamera passt wunderbar in eine Jackentasche oder baumelt lässig am Riemen an der Hand. Damit ist vor allem dort perfekt einsetzbar, wo eine große unhandliche DSLR nicht möglich oder lästig ist. Sagen wir mal, in einem Museum oder bei Veranstaltungen, wo man nicht selber der offizielle Fotograf ist.

Darüberhinaus hat dieses Gerät durchaus einige moderne Elemente zu bieten, zum Beispiel das AMOLED-Display mit brillanten Farben oder die Möglichkeit, das Display zu schwenken und zu drehen. Lediglich der Videomodus schwächelt mit seiner 640x480 Pixelauflösung.

Nikon P-610

Die Nikon P-610 ist eine Bridgekamera, also eine Art Mittelding zwischen einer kompakten Kamera und einer großen Spiegelreflexkamera. Das Besondere an dieser Kamera ist ihr ungeheurer Zoombereich. Auf der Kamera wird er mit 60x angegeben, was wohl umgerechnet an die 1000mm entspricht. Nur mal zum Vergleich: Ein gutes Fernglas, welches man zum Wandern mitnehmen kann, hat üblicherweise eine 10fache Vergrößerung, und damit kann man den Hirsch am Waldesrand schon ziemlich nah ranholen. Ein 60facher Zoom hingegen kann ein Fenster in einem 50 Meter entfernten Haus noch formatfüllend abbilden.

Schauen wir uns doch mal ein Beispiel an:

Haus ohne Zoom
Ein Haus mit normaler Brennweite fotografiert.
Haus mit Zoom
Hier wurde jetzt die volle Zoomreichweite ausgenutzt.

Kann man das in der Praxis noch sinnvoll nutzen? Aber ob! Zunächst mal gilt es zu bedenken, das man nicht mit jedem Bild den vollen Zoombereich ausnutzt. Hier sollte man eher die Flexibilität im Auge haben. Manchmal braucht man eben mehr und manchmal weniger Zoom. Mit dem Auto fährt man ja auch nicht permanent Vollgas. Nehmen wir zum Beispiel Besuche im Zoo. Nicht immer kommen die Tiere so nah ran, dass man sie perfekt vor die Linse bekommt. Da ist ein variabler Zoom doch Gold wert.

Kriegt man das noch wackelfrei hin? Ja, aber natürlich muss man ein paar Dinge beachten. Am langen Ende, bei vollem Zoom, nimmt natürlich die Lichtempfindlichkeit stark ab. In der Abenddämmerung einen 100 Meter entfernten Hirsch am Waldesrand perfekt aufs Bild zu bekommen, ist eher illusorisch. Gutes Tageslicht muss es schon sein. Dann ist da noch die Sache mit dem Stativ. Oft wird empfohlen, ein Stativ zu verwenden, denn damit kann man ja lange Belichtungszeiten einstellen, ohne dass das Bild unscharf wird. Stimmt, allerdings muss man eines bedenken: Bei einem Zoom von umgerechnet 1000 mm Brennweite genügt ein winziger Wackler am Stativ, um das Motiv aus dem Bild verschwinden zu lassen. Um ein sich bewegendes Motiv bei diesem Zoom noch perfekt verfolgen zu können, braucht es einen professionellen Stativkopf, welcher den Wert der Kamera schnell übersteigen kann. Also machen wir es nicht so kompliziert und lehnen uns mit der Kamera einfach irgendwo an, Baum, Mast, Hauptsache, es ist nicht wackelig. Den Rest besorgt die integrierte Bildstabilisierung und so werden auch Bilder mit dem vollen Zoom noch akzeptabel scharf. Ein kleiner Tipp aus dem Scharfschützenbereich: Langsam einatmen, zielen und beim Ausatmen auslösen.

Hier gibt es noch ein paar Beispiele:

Blume
Eine wirklich schöne Blume. Hier erzeugt der Zoom die Unschärfe im Hintergrund.
Blume
Noch eine wirklich schöne Blume.
Blume
Das ist die Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg.
Blume
ein wenig näher ran...
Blume
und nun voller Zoom...

Olympus E-450

Nikon D7500